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Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung?
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THEMA: Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung?

Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung? 28 Jan 2020 19:43 #46623

  • Stefan Hirsch
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Die Coronaviren breiten sich weltweit aus. China hat mehr als 110 Millionen Einwohner angewiesen, einen Mundschutz zu tragen. Auch in Europa rüsten sich immer mehr Menschen damit aus. Doch was bringen die Masken? Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus lässt die Nachfrage nach Atemschutzmasken steigen. Bei der Drogeriemarktkette dm sind sie nach eigenen Angaben mancherorts vergriffen. Auch Apotheken melden Lieferengpässe. Bietet das Bedecken von Mund und Nase wirklich Schutz vor dem neuartigen Virus? Und welche Vorsorgemaßnahmen sollten Menschen in Deutschland nun ergreifen? In Krankenhäusern und Pflegeheimen nutzt das medizinische Personal Masken, um Patienten vor möglichen Keimen zu schützen. Dass ein Mundschutz allerdings auch außerhalb dieser Einrichtungen eine Schutzfunktion hat, sehen Hygieneexperten nicht als bewiesen an. Über die Wirksamkeit während einer Pandemie liegen zudem keine ausreichenden Daten vor. Auch die Virologin Prof. Dr. Melanie Brinkmann hält das Tragen von Mundschutz derzeit für nicht notwendig. Das würde nur Panik in der Bevölkerung erzeugen. "Das Influenzavirus ist, zumindest im Moment für uns in Deutschland ein viel größeres Problem als das neue Coronavirus. Außerdem ist weiterhin unklar, wie das neue Virus übertragen wird – durch eine Tröpfcheninfektion oder vielleicht auch über eine Schmierinfektion", sagt Brinkmann, die sich an der Technischen Universität Braunschweig der Infektionsforschung widmet. Die Gesichtsschutzmaske sei sinnvoll, wenn ein Patient sich schon mit dem Erreger infiziert habe oder zumindest der Verdacht bestehe. Dann könne ein Mundschutz helfen, das Übertragungsrisiko an weitere Menschen zu mindern, so die Virologin. Wichtiger sei es, die üblichen Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen einzuhalten.Dennoch hat das Tragen eines Mundschutzes Experten zufolge auch einen positiven Effekt: Die Maske kann das eigene Hygieneverhalten beeinflussen und vor einer möglichen Schmierinfektion schützen. Denn die Abschirmung von Nase und Mund sorgt dafür, dass man sich nicht so leicht mit verunreinigten Händen ins Gesicht fassen kann.Das Robert Koch-Institut (RKI) und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen in ihren Pandemieplänen keine Atemschutzmasken für die allgemeine Bevölkerung vor. Von der WHO heißt es dazu, die Masken würden nicht als Vorbeugung für Gesunde empfohlen, sondern für Patienten und Menschen, die sich möglicherweise angesteckt haben, damit sie das Virus nicht verbreiten. In Verdachtsfällen sollte deshalb vor allem medizinisches Personal eine Maske tragen, um sich etwa vor Tröpcheninfektionen zu schützen.Zum Schutz vor Viren empfehlen die WHO und das RKI vor allem eine strenge Handhygiene. Denn über unsere Hände werden am häufigsten ansteckende Infektionskrankheiten übertragen. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife schützt. Was viele nicht wissen: Die Hände sollten mindestens 30 Sekunden gereinigt werden, damit Krankheitserreger unschädlich gemacht werden.Halten Sie beim Husten oder Niesen Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
Meiden Sie körperlichen Kontakt mit Personen, die Fieber, Husten und andere grippeähnliche Symptome zeigen.
Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, suchen Sie sich frühzeitig ärztliche Hilfe.
"Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten", schreibt das Institut.
Experten raten außerdem zu einer Grippeschutzimpfung. Diese immunisiert nicht nur vor einer Grippe. Damit kann es auch nicht zur Verwechslung mit der Lungenkrankheit kommen.Die Händedesinfektion ist eine wichtige Maßnahme, um die Verbreitung von Krankheitserregern einzudämmen. Doch nicht jedes Mittel wirkt gegen jeden Erreger. "Viruzid" wirksame Desinfektionsmittel können beispielsweise den größten Teil der Viren unschädlich machen – etwa bei Norovirusinfektionen. Die "begrenzt viruziden" Produkte hingegen wirken nach Angaben des RKI nur gegen sogenannte behüllte Viren. Dazu zählen auch Coronaviren. Die gängigen zugelassenen Desinfektionsmittel, die Sie etwa in der Apotheke finden, könnten daher laut Experten auch gegen das neue Coronavirus wirksam sein. Wichtig ist hierbei die Angabe "begrenzt viruzid" auf dem Produkt. Desinfektionsmittel aus den Drogerie- und Supermärkten sind jedoch keine zertifizierten Medizinprodukte und deshalb zum Schutz vor Coronaviren nicht zu empfehlen.
Stefan
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Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung? 30 Jan 2020 14:35 #46626

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Italien Kreuzfahrschiff Meldet, das 7000 Menschen mit dem Virus wahrscheinlich Infiziert sind es darf keiner von Schiff runter.
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Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung? 30 Jan 2020 19:26 #46627

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Stefan Hirsch schrieb:
Italien Kreuzfahrschiff Meldet, das 7000 Menschen mit dem Virus wahrscheinlich Infiziert sind es darf keiner von Schiff runter.


neuer Stand : Entwarnung.
Übrigens ist allem Anschein nach Corona weniger gefährlich als stinknormale Grippe. Über die 2000 (?, oder waren es sogar 20.000 ?) jährlichen Grippetoten allein in D redet aber niemand. Ist das nicht seltsam, dass 300 Tote in China so viel Aufmerksamkeit bekommen ?

Coronavirus: Schützt ein Mundschutz vor der Ansteckung? 30 Jan 2020 20:53 #46628

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20.46 Uhr: WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand wegen Coronavirus aus
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstag wegen des Coronavirus-Ausbruchs einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Damit sind schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs verbunden.
20.12 Uhr: Kein Coronavirus – Entwarnung für Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda"
Die Behörden haben Entwarnung für das italienische Kreuzfahrtschiff "Costa Smeralda" gegeben. Niemand auf dem Schiff sei mit dem Corona-Virus infiziert, teilte das Gesundheitsministerium nach Tests mit. Wegen des Verdachts waren Tausende Passagiere im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia an Bord des Schiffs festgehalten worden. 19.01 Uhr: China-Rückkehrer sollen in Kaserne in Rheinland-Pfalz kommen
Für die Deutschen, die wegen der neuen Lungenkrankheit aus China zurückgeholt werden sollen, ist eine zentrale Unterbringung am Luftwaffenstützpunkt Germersheim in Rheinland-Pfalz vorgesehen. Dort gibt es in einer Ausbildungskaserne medizinische Einrichtungen, um die Menschen zwei Wochen abgeschottet in Quarantäne zu betreuen.
Die Bundesregierung plant einen Rückholflug für deutsche Staatsbürger aus der chinesischen Millionenstadt Wuhan, die stark von dem neuen Coronavirus betroffen ist. Die Teilnahme ist freiwillig. Nach bisherigen Schätzungen geht es um rund 90 Bundesbürger. Mitfliegen kann nur, wer symptomfrei ist.Das Flugzeug der Bundeswehr soll am Flughafen Frankfurt landen, von dort sind es etwa 100 Kilometer nach Germersheim. Das Rote Kreuz habe Unterstützung bei Logistik, Begleitung und Betreuung zugesagt, hatte Spahn am Donnerstag in Berlin gesagt. Der Flug war zunächst für Samstag geplant. Sicher war das am Donnerstag vorerst noch nicht 18.42 Uhr: Erste Mensch-zu-Mensch-Ansteckung in USA
Die US-Gesundheitsbehörden melden den ersten Fall einer Ansteckung von Mensch zu Mensch in den USA. Im Bundesstaat Illinois habe sich der Ehepartner eines Patienten infiziert, der zuvor nach China gereist war, teilte das Zentrum für Krankheitskontrolle mit.
17.11 Uhr: MSC und Costa streichen vorerst alle Kreuzfahrten von China aus
Wegen des neuartigen Coronavirus streichen die Gesellschaften MSC und Costa Cruises vorerst alle Kreuzfahrten, die in chinesischen Häfen starten sollten. MSC streicht zunächst drei Touren des Schiffes "Splendida" mit 6880 Plätzen. Betroffen sind Anfang Februar geplante Fahrten nach Japan. Das Unternehmen betont, dass bisher keinerlei Verdachtsfälle auf einem seiner Schiffe aufgetreten seien.
Costa Cruises wiederum sagt neun Fahrten von China aus ab, die zwischen Donnerstag und dem 4. Februar stattfinden sollten. Auf einem Schiff des Unternehmens, der "Costa Smeralda", saßen am Donnerstag in Italien rund 7.000 Passagiere fest, weil es den Verdacht auf das neuartige Virus an Bord gab.
Stefan
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