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THEMA: Wie Contergan-Skandal?

Wie Contergan-Skandal? 13 Sep 2019 18:36 #46244

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Wie Contergan-Skandal?
Mehrere Kinder ohne Hände in Deutschland geboren

Eine Serie von Fehlbildungen bei Neugeborenen in Deutschland sorgt derzeit für Aufsehen. So kamen im Sankt-Marien-Hospital in Gelsenkirchen innerhalb weniger Wochen drei Kinder zur Welt, denen eine Hand bzw. Teile davon fehlten. Die Ursache ist unbekannt, die Kinder hatten keine Gemeinsamkeiten, außer dass sie alle aus der Nähe von Gelsenkirchen kommen. Eine Hebamme machte die Fälle, die an den Contergan-Skandal in den 1960er-Jahren erinnern, öffentlich. Mittlerweile haben sich ihren Angaben zufolge schon 20 betroffene Familien aus ganz Deutschland gemeldet. Bekannt seien auch Fälle aus Frankreich.
Die drei jüngst betroffenen Kinder waren im Sankt-Marien-Hospital zur Welt gekommen, ihre Mütter waren dort bei der Entbindung zum ersten Mal untersucht worden. „Bei zwei der betroffenen Kinder war die linke Hand deformiert, Handteller und Finger nur rudimentär angelegt“, so ein Sprecher der Klinik gegenüber der „Bild“. „Bei einem Kind war die rechte Hand betroffen.“ Weitere Fehlbildungen gab es laut Auskunft der Klinik nicht. Die Familien der Kinder kommen zwar alle aus der Nähe von Gelsenkirchen, hätten aber sonst keine Gemeinsamkeiten. Das mehrfache Auftreten könne Zufall sein, der kurze Zeitraum sei jedoch auffällig, so der Sprecher.
„Bis jetzt haben sich 20 Familien gemeldet“
Mittlerweile wurde auch ein Experte von der Berliner Charité hinzugezogen. Öffentlich gemacht hat den Fall die Hebamme Sonja Liggett-Igelmund (45). Sie hatte in einer Hebammengruppe im Internet erstmals von der auffälligen Anzahl der Fälle gehört: „In Frankreich gab es auch diese Fälle, mindestens 25. Bis jetzt haben sich 20 Familien bei mir gemeldet, deren Kinder auch betroffen sind. Eine Mutter, die sich viel mit Umweltgiften beschäftigt, vermutet die Ursache in allem, was auf Deutschlands Feldern gespritzt wird." Über die sozialen Netzwerke werden nun weitere Betroffene gesucht.
Pestizide schuld an Fehlbildungen?
Fehlbildungen dieser Art entstehen im Frühstadium der Schwangerschaft und können tatsächlich durch Gifte ausgelöst werden. Umweltschützer hatten bereits 2018, nachdem es in Frankreich die ersten Fälle gegeben hatte, Pestizide dafür verantwortlich gemacht. Viele Betroffene in Frankreich sollen in der Nähe von Sonnenblumen- und Getreidefeldern gelebt haben.
Erinnerungen an Contergan-Skandal
Berichte dieser Art rufen bei vielen Erinnerungen an den Contergan-Skandal Anfang der 1960er-Jahre hervor. Damals kamen weltweit etwa 5000 bis 10.000 Kinder mit Fehlbildungen an Armen und/oder Beinen sowie mit anderen schweren Behinderungen zur Welt. Ihre Mütter hatten zuvor das damals rezeptfreie Beruhigungsmittel Contergan eingenommen - welches als unter anderem als Medikament gegen Morgenübelkeit in der Schwangerschaft eingesetzt wurde. Der Skandal hatte weltweite Auswirkungen auf den Umgang mit Arzneimittelzulassungen.
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Wie Contergan-Skandal? 13 Sep 2019 19:46 #46245

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Hebamme enthüllt Schon drei Kinder ohne
Hand in Gelsenkirchen geboren
„Allein heute haben sich 20 weitere betroffene Familien gemeldet“
von: Celal Cakar veröffentlicht am
13.09.2019 - 16:41 Uhr

Gelsenkirchen – Es ist der Horror für alle Eltern. Ihr Baby wird mit einer Behinderung geboren, ohne Vorwarnung. Jetzt der fast unglaubliche Fall, der umso mehr Angst macht: In einer Klinik in Gelsenkirchen (NRW) kamen innerhalb von wenigen Wochen drei Säuglinge mit der gleichen Fehlbildung zur Welt.

Ihnen fehlte eine Hand, bzw. Teile davon. Und: offenbar gibt es noch viel mehr Fälle!
Die drei Kinder wurden im Sankt-Marien-Hospital geboren. Die Mütter waren dort bei der Entbindung zum ersten Mal untersucht worden. „Bei zwei der betroffenen Kinder war die linke Hand deformiert, Handteller und Finger nur rudimentär angelegt,“ so ein Sprecher gegenüber der WAZ. „Bei einem Kind war die rechte Hand betroffen.“

Weitere Fehlbildungen gab es angeblich nicht. Die Familien der Kinder kommen zwar alle aus der Nähe von Gelsenkirchen, hätten aber sonst keine Gemeinsamkeiten. Das mehrfache Auftreten könne Zufall sein, der kurze Zeitraum sei jedoch auffällig, so der Sprecher.
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Wie Contergan-Skandal? 15 Sep 2019 17:55 #46251

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Drei Säuglinge betroffen : Ursache von Handfehlbildungen bei Neugeborenen unklar

Gelsenkirchen Drei Säuglinge kommen innerhalb von zwölf Wochen in einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen mit einer Fehlbildung an der Hand zur Welt. Ob das Zufall ist oder alle Fälle eine gemeinsame Ursache haben, ist derzeit unklar.


Verdächtig, auffällig - mit diesen Worten beschreiben Mediziner die Häufung von Fehlbildungen bei Neugeborenen in einem Gelsenkirchener Krankenhaus. Drei Säuglinge wurden dort zwischen Mitte Juni und Anfang September mit fehlgebildeten Händen geboren. An jeweils einer Hand sind Handteller und Finger der Babys nur rudimentär angelegt.

Die Art der Fehlbildungen weckt Erinnerungen an den Contergan-Skandal der 1960er Jahre, den größten Arzneimittelskandal der Geschichte. Damals hatte ein Medikament mit dem Wirkstoff Thalidomid, das Schwangeren unter anderem gegen Übelkeit verordnet wurde, Fehlbildungen an den Gliedmaßen ausgelöst.

Bei den Gelsenkirchener Fällen ist die Ursache derzeit völlig unklar - es ist denkbar, dass die Häufung eine rein statistische ist. „Das mehrfache Auftreten jetzt mag auch eine zufällige Häufung sein. Wir finden jedoch den kurzen Zeitraum, in dem wir jetzt diese drei Fälle sehen, auffällig“, schreibt das Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen in einer Mitteilung auf seiner Internetseite.

Fehlbildungen dieser Art habe man in der Klinik viele Jahre nicht gesehen. Extremitätenfehlbildungen könnten während der Schwangerschaft unter anderem durch Infektionen auftreten, seien insgesamt aber selten, schreibt das Hospital weiter. Der entscheidende Entwicklungszeitraum liege sehr früh in der Schwangerschaft, zwischen dem 24. und 36. Entwicklungstag nach der Befruchtung der Eizelle.

Ein erster Vergleich der betroffenen Familien ergab keinen Hinweis auf eine mögliche Ursache. Alle Familien wohnten demnach im lokalen Umfeld. Ethnische, kulturelle oder soziale Gemeinsamkeiten der Herkunftsfamilien habe man nicht feststellen können.

Die Gelsenkirchener Klinik will die Fälle jetzt in regionalen Qualitätszirkeln der Kinder- und Jugendärzte thematisieren. Auch habe man Kontakt mit Fachleuten der Berliner Charité aufgenommen. Von dort hieß es am Freitag: „Der derzeitige Informationsstand erlaubt weder der Charité noch insbesondere der Embryonaltoxikologie eine inhaltliche Stellungnahme zu diesem Thema.“ Der Deutsche Hebammenverband hatte am Freitag eine Stellungnahme ebenfalls abgelehnt.

Das NRW-Gesundheitsministerium will sich nun einen genaueren Überblick über die Situation verschaffen. Man werde alle Klinken in dem Bundesland abfragen, ob dort ähnliche Fehlbildungen aufgefallen seien, sagte eine Sprecherin der Düsseldorfer Behörde am Samstag auf Anfrage. Man nehme die Berichte über solche Fälle „sehr ernst“. „Darüber hinaus nehmen wir Kontakt mit den Ärztekammern, dem Bund und den anderen Bundesländern auf, um möglichen Ursachen mit aller Sorgfalt nachzugehen.“

Das Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) hatte sich in einer ersten Stellungnahme zurückhaltend geäußert. Zu den konkreten Fällen lägen keine Erkenntnisse vor, teilte ein Ministeriumssprecher am Samstag in Berlin mit. „Wenn es eine auffällige Häufung von Fehlbildungen bei Neugeborenen geben sollte, muss das so schnell wie möglich geklärt werden.“ Das Ministerium begrüße, dass das betroffene Krankenhaus Kontakt zur Berliner Charité aufgenommen habe.

Erschwert wird die Ursachenforschung dadurch, dass es kein bundesweites Register gibt, in dem Fehlbildungen systematisch und detailliert erfasst werden. Ob ein Melderegister der richtige Weg sei, gelte es gemeinsam zu prüfen, sagte die Sprecherin des nordrhein-westfälischen Landesministeriums, das von dem CDU-Politiker Karl-Josef Laumann (CDU) geführt wird.

Laut einer Bundesauswertung zur Perinatalstatistik des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) seien 2017 in Deutschland 6884 Kinder mit Fehlbildungen in Krankenhäusern geboren worden, wie das Bundesministerium mitteilte. Das seien etwa 0,89 Prozent der Neugeborenen. Die Perinatalstatistik verzeichnet demnach allerdings nur die Zahl der mit Fehlbildungen geborenen Kinder - sie beinhaltet keine Informationen über die Art der Fehlbildung. Wie häufig die Extremitäten betroffen waren, lässt sich also nicht ermitteln.

Regionale Daten werden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums für das Fehlbildungsregister Sachsen-Anhalt und das Geburtenregister „Mainzer Modell“ erhoben. Daten aus beiden regionalen Registern würden an das europäische Register EUROCAT gemeldet, das seit 1979 bestehe und derzeit Daten aus 23 europäischen Ländern enthalte. In Sachsen-Anhalt gab es den Angaben zufolge im Jahr 2017 keine erhöhte Anzahl an Armfehlbildungen bei Neugeborenen. Das zuständige Ministerium hatte die Zahlen genannt, nachdem aus Frankreich ein Häufung von Armfehlbildungen bekannt geworden war. Im Verwaltungsbezirk Ain nordöstlich von Lyon wurden demnach zwischen 2000 und 2014 18 Babys mit eine Fehlbildungen der oberen Gliedmaßen geboren.

„Die Berichte über Fehlbildungen bei Säuglingen müssen wir ernst nehmen“, erklärte Laumann am Freitag laut einer Mitteilung. „Hierbei helfen allerdings keine Spekulationen. Vielmehr muss den möglichen Ursachen mit der gebotenen Sorgfalt nachgegangen werden.“
(dpa)
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Wie Contergan-Skandal? 17 Sep 2019 04:33 #46255

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Wie Contergan-Skandal? 22 Sep 2019 08:52 #46284

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www.br.de/nachrichten/wissen/fehlbildung...he-unbekannt,RchYdbf

22.09.2019, 07:31 Uhr

Fehlbildungen bei Neugeborenen - Ursache unbekannt

Drei Neugeborene mit fehlgebildeten Händen innerhalb weniger Wochen in einer Gelsenkirchener Klinik: Ist diese Häufung Zufall oder Hinweis auf ein größeres Problem? Gesicherte Daten dazu gibt es kaum.

In den 1960er Jahren erschütterte ein Medizinskandal die Bundesrepublik: Contergan. Neugeborene mit Fehlbildungen kamen zur Welt, mit deutlich verkürzten Armen oder Beinen. Eine Geschichte, die sich ins kollektive Bewusstsein der Deutschen eingebrannt hat. In Frankreich sorgten vor einigen Monaten Fehlbildungen bei Babys für Beunruhigung: Offiziell wurden 20 Fälle gezählt, die meisten im äußersten Westen des Landes. Die Ursache: unklar.

Nun kamen in einem Krankenhaus in Gelsenkirchen innerhalb von nur zwei Monaten drei Babys zur Welt, die jeweils nur eine Hand haben. Auch im weiteren Umkreis wurden zwei Kinder geboren mit nur einer Hand. Ist das ein statistischer Zufall? Oder ein Grund, Alarm zu schlagen? So richtig beantworten kann das offensichtlich niemand: Es gibt kein zentrales Melderegister, keine deutschlandweite Statistik.

Im Sankt Marien-Hospital in Gelsenkirchen kann man sich die Fehlbildungen nicht erklären. Besonders auffällig ist der knappe Zeitraum, in dem sie aufgetreten sind. Bei allen drei Babys ist jeweils eine Hand nicht vollständig ausgebildet. Als die Kölner Hebamme Sonja Liggett-Igelmund zufällig davon erfährt, hört sie sich weiter im Kollegenkreis um, bald hat sie Kontakt zu über 30 betroffenen Müttern und Vätern. "Bei mir melden sich Eltern aus ganz Deutschland", erklärt die Hebamme, "was mich sehr schockiert. Man kann das nicht lokal auf eine Stadt begrenzen. Vielen Eltern hat man gesagt, das wäre eine Laune der Natur."
Fehlbildungen bei Babys: Zufall oder nicht?

Daran aber glaubt Liggett-Igelmund nicht. Sie wendet sich an die Medien – und offenbart damit ein grundlegendes Problem: Man weiß nicht einmal, ob die momentanen Fälle häufig sind oder normal, gewissermaßen tatsächlich eine Laune der Natur. Es gibt keine umfassende Statistik dazu. Lediglich für Sachsen-Anhalt existieren entsprechende Erhebungen, also auf regionaler Ebene. Ebenso im sogenannten "Mainzer Modell". Hier wurden von 1990 bis 2016 alle Geburten in der Region erfasst, auch Fehlbildungen.

Wären die Babys, die jetzt in Gelsenkirchen zur Welt gekommen sind, in Mainz geboren, könnten die Forscher viel genauer antworten auf die Frage "Zufall oder nicht", erklärt Studienleiterin Annette Queißer-Wahrendorf: "Wir haben die ganzen Faktoren der Schwangerschaft dokumentiert und wir würden dann natürlich gucken: Wo haben die Mütter gewohnt? Haben die alle zum Beispiel in einem speziellen Vorort von Mainz gewohnt? Haben die alle ein spezielles Medikament eingenommen? Wir könnten sozusagen Fallkontrollvergleiche machen. Das heißt, im Fall von Kindern, die eine Fehlbildung haben, könnten wir Schwangerschaftsanamnese und Risikofaktoren vergleichen mit den Fällen von Kindern, die keine Fehlbildung haben."
Nur die Häufigkeit von Fehlbildungen wird registriert, nicht die Art

Ganz anders, die Situation auf Bundesebene: Ein zentrales Register für Fehlbildungen gibt es nicht. Zwar existiert die sogenannte Perinatalstatistik vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen. Doch die listet nur die Häufigkeit von Fehlbildungen auf, ihre Art erfasst sie nicht. Dabei ist das aber zentral, um Fälle wie einst bei Contergan oder 2018 in Frankreich überhaupt erst zu erkennen.

Deshalb ist auch Ekkehardt Jenetzky überzeugt, dass es ein zentrales Register braucht. Jenetzky ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Uniklinik Mainz und befasst sich ebenfalls mit Fehlbildungen bei Neugeborenen. Er hält ein zentrales Register allein schon aus Sicht der Eltern für sinnvoll. "Bisher ist es leider nicht Standard, dass Eltern eines betroffenen Kindes über existierende Selbsthilfegruppen aufgeklärt werden", moniert der Arzt. "Es ist oft eine längere Odyssee, bis sie feststellen: Ich bin gar nicht allein auf der Welt. Und ich denke, wenn es so ein Register gäbe, gäbe es die Möglichkeit einer früheren Vernetzung."
Detaillierte Erfassung von Fehlbildungen notwendig

Und die ist aus Sicht des Experten auch auf lange Sicht wichtig, denn die Nachhaltigkeit von irgendwelchen Registern wird im Wesentlichen durch die Betroffenenverbände erfahren. "Ein Forscher hat eventuell nur für kurze Zeit Interesse an den Daten. Wenn er seine Forschungsfrage oder seine wissenschaftliche Laufbahn erreicht hat, dann erlischt oft das Interesse an diesen speziellen Fragestellungen. Und wenn jemand betroffen ist, dann hat er lebenslang eine Fragestellung. Und manchmal betrifft die Frage ja nicht nur, woher kommt die Fehlbildung, sondern auch: Wie kann ich mit der Fehlbildung am besten umgehen", so Jenetzky.

Die detaillierte Erfassung wäre also nur ein kleiner erster Schritt, um Eltern über den Grund der Fehlbildungen aufzuklären. Denn fest steht: Solange in Deutschland nicht besser erfasst wird, wie oft welche Fehlbildung bei Neugeborenen überhaupt auftritt, in welchen Regionen und in welchen Zeiträumen – so lange wird sich die Frage nach dem Warum erst gar nicht beantworten lassen.
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